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News vom 11.02.2011
Volxsturm im Interview zum kommenden Album " Ein kleines bißchen Wut" /Pressure Mag.2011

Hallo die Herren! Mitte Januar habt ihr im München "Backstage" auf dem Pogorausch Festival gespielt. Habt ihr den Abend gut überstanden? Erzählt doch mal, wie es war...

Volxsturm: Das Wetter war toll und die Anzahl der Konzertbesucher ging glaube ich sogar in den dreistelligen Bereich... das ist im Januar schon beachtlich! Tagsüber haben wir die Zeit mit 'Sightseeing' in München verbracht, haben verrückte, bunte Törtchen gegessen, einige aus der Band haben sich an Schweinehaxen gelabt und die Vegetarier haben verständnislos dabei zugeschaut *allgemeines Gelächter*.

In München kannten wir uns bisher nicht aus, deshalb waren wir auf 60jährige Langzeitstudententaxifahrer angewiesen, die uns wichtige Tipps für Touristen gaben und die sich im Laufe ihrer Karriere sogar schon mal in den Norden unserer Republik verirrt hatten.

Wir haben beide Abende des Pogorauschfestivals erlebt und somit auch einige Bands, wie auch Freunde treffen können. Da waren schon einige Knüller dabei: allen voran eine Hardcore/Punkrockband namens Straightline, die uns durch ihr besonderes musikalisches Können aufgefallen sind und als Opener des Festivals fungierten, Secret Army (ab jetzt verzichte ich auf eine korrekte Reihenfolge), Mad Sin, unsere Landsleute von den Gumbles und den Crushing Caspars, die mit Spannung erwarteten On The Job und natürlich die Lokalmatadore.

Klar ist man nach so einem vollgepackten Wochenende erst einmal ziemlich fertig, und braucht erst einmal einige Tage, um sich zu rehabilitieren. Aber nach einer Arbeitswoche läuft dann wieder alles in den geregelten Bahnen. *lacht*

 

Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es VOLXSTURM und ich denke, man kann mit Recht behaupten, dass ihr euch zu einer der bekanntesten Oi-Bands in Deutschland entwickelt habt. Wie erklärt ihr euch diesen Erfolg und wie hat sich die Skinhead-Szene in den vergangenen Jahren aus eurer Sicht verändert?

Volxsturm: Okay, das wird nicht ganz einfach zu beantworten sein - Wir können ja nicht über eine Szene im Allgemeinen urteilen. Wir haben unser persönliches Umfeld, und da ist fast alles gleich geblieben. Einige haben eventuell eine andere Frisur, andere haben Familie und können und wollen nicht mehr so oft “raus”, aber die Freundschaft verbindet, auch wenn viele ihr eigenes Ding machen.

Deutschlandweit bezogen, kann ich sagen, dass mir auffällt, dass immer mehr junge Leute sehr 'stylisch' rumlaufen. Das gefällt mir. Auch gibt es für Bands heutzutage mehr Labels und dementsprechend mehr Möglichkeiten sein Schaffen zu veröffentlichen. Früher hat man sich diesen Zustand gewünscht, heutzutage ist er für einige ein Fluch. Mich stört es nicht unbedingt, da ich mir ja meine Musik aussuchen kann, die ich höre. Ein paar mehr Skins auf Soul- oder Reggae-Nightern könnten aber schon zugegen sein...

 

Im März 2011 erscheint euer neues Album "Ein kleines bisschen Wut". Wie weit seid ihr mit den Arbeiten vorangeschritten?

Volxsturm: Wir sind quasi auf der Zielgeraden, das in manchen Belangen allerdings schon seit geraumer Zeit, so dass das Warten für uns langsam recht nervraubend wird, da wir ja auch auf die Reaktion der Leute in Hinblick auf Songs, Texte und Sound gespannt sind.

Wir haben für unsere Veröffentlichung zu unserem 20 jährigen Bestehen eben so viel geplant und sind andererseits auch finanziell darauf angewiesen, dass Freunde zum gelingen beitragen, dass einige Dinge dann eben manches mal etwas länger dauern. Wir waren andererseits nicht bereit Abstriche beim Gesamtpackage zu machen, so dass wir lieber nen paar Tage länger warten, als leichtfertig eine Chance zu verpassen. Wie gesagt, all das geht nur, weil Freunde mit viel Herzblut und Zeit mit uns an einem Strang ziehen und weil alle Beteiligten von diesem Projekt 100%ig überzeugt sind. Dafür an dieser Stelle schon mal vorab vielen Dank!

Der aktuelle Stand, Anfang Februar ist folgender: alle Songs sind abgemischt und gemastert, Layout der LP, so wie das dazugehöriges Kartenspiel ist fertig, beim Layout der CD fehlen noch einige Spezifikationen, da das Presswerk sich in einigen Dingen plötzlich anders entschieden hat. Unser DVD Kurzfilm und die beiden Videoclips sind fertig, für's Spiel fehlen noch einige Synchronisationen und dann muss das Ganze noch für die DVD inkl. Menü zusammengeführt werden. Alles in allem sollten wir Ende Februar damit durch sein. Anschließend geht es dann ins Presswerk und vielleicht schaffen wir es dann das erste Mal in 20 Jahren beide Formate LP & CD zum gleichen Zeitpunkt zu veröffentlichen.

 


Hat der Hörer wirklich nur ein 'kleines bisschen Wut' zu erwarten? Und an wen ist sie gerichtet?

Volxsturm: Als wir uns einen Albumtitel überlegten, waren ja schon über die Hälfte der Songs im Kasten.
"Ein kleines bisschen Wut" ist ja nen Zitat aus nem aktuellen Text und beschreibt unsere Situation ganz gut, d.h. natürlich sind wir nicht mehr die jugendlichen Revoluzzer, die mit plakativen Parolen ihrem Unmut Ausdruck verleihen, aber wir haben für diese eben immer noch viel Verständnis und sind mit vielen Sachen immer noch nicht zufrieden. Der Albumtitel soll zeigen, dass wir auch nach 20 Jahren nicht in Lethargie verfallen sind und uns Gedanken machen über Zustände hier, denn wir finden, dass unser Land und die Gesellschaft ruhig etwas Wut gebrauchen kann.

Unbequem zu sein, Dinge zu hinterfragen und in Frage zu stellen ist aus unserer Sicht eine starke Triebfeder, wenn man nicht nur bemängelt, sondern auch entsprechend handelt. Ich hab keine Lust mich auf Zynismus und Unzufriedenheit zurückzuziehen, sondern versuche stattdessen lieber etwas in meine Richtung zu verändern.

Wir versinken nicht im Pathos und machen Lieder ala "wir glatzköpfigen Outlaws gegen den Rest der Welt". Es sind mehr die kleinen Dinge des alltäglichen Lebens um die es in unseren Liedern geht. Auch musikalisch passt der Titel hervorragend. Es gab ja Leute die gedacht haben, wir werden "poppiger" oder "mainstreamiger", aber das wollten wir bewusst nicht. Es gibt eine schöne Punkrockscheibe mit Wut, Herz und Verstand. Das war uns sehr wichtig.

 

 

Was könnt ihr uns über die Songs verraten. Welche Themen behandelt ihr diesmal und warum sollte man sich das Album kaufen?

Volxsturm: Der Song "Ich hab die Strasse geseh`n" ist ja schon bekannt, genauso wie "Für immer und die Ewigkeit", welches auf der Split-EP mit Harrington Saints aus den USA bloß einen englischen Refrain hatte. Es gibt wieder eine "norddeutsche Geschichte" zu hören. Sie erzählt das tragische Geschehen, wenn ein Fischerboot draußen bleibt und nicht mehr heim kommt. Sozusagen ein Lied über  "unsere Arbeiterklasse" hier im Norden...

Ansonsten schämen wir uns immer noch nicht, Worte wie "Skinhead" oder "Oi!" in den Mund zu nehmen.

Sicher aus der Perspektive von Leuten, die schon 20 Jahre mit der Band unterwegs sind. Wir haben noch ein Lied, wo es gegen diese Unart geht, sich mit Koks und Speed vollzudröhnen und im richtigen Leben nix mehr auf die Reihe zu bekommen.

Ach, weißt Du, eigentlich ist alles wie immer. Themen, die wir erlebten, gepaart mit Geschichten die uns berühren. Klischeefrei und nicht vom Pathos triefend durchzogen. Das Album ist wieder etwas "rauer" geworden. Wir finden, das es eine gute Mischung aus der "Lichter meiner Stadt"-LP und älteren, ungestümeren Volxsturm Platten ist. Wir wollten keine "Rock-für-Verlierer"-Platte machen, sondern ein gutes Punkrock-Album. Und das ist uns definitiv gelungen, wie die Leute uns versicherten, welche die Aufnahmen schon hören durften.

Wir als Band sind von dieser Scheibe so überzeugt wie noch nie und da sie einerseits mit den geplanten Gimmicks viel Anreiz zum Kauf bietet und andererseits im Verkaufspreis so niedrig, wie möglich kalkuliert ist, sollte es keinen Grund geben, die CD oder LP nicht zu kaufen. Es sei denn, Du magst Volxsturm überhaupt nicht, aber dann gibt es auch keinen Grund dafür, sich die Scheibe auf illegalem Wege zu besorgen... *lacht*

 

Wie bereits erwähnt, wird es eine Vinyl-Variante des Albums geben, die auf 1.000 Stück limitiert und in vier unterschiedlichen Farben erscheint. Dazu soll es auch ein Kartenspiel mit 31 Bands als "Extra" geben. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Idee?

Volxsturm: Das Kartenspiel ist eine verrückte Idee von unserem Mercher "Spitz" und unserem Gitarristen - das Ergebnis, einer langen und sonst eher unspektakulären Autofahrt. Die Beiden fragten sich auf einer Tour, warum es kein Karten-Quartett mit Bands gibt. Dann wurde sich tierisch über diese absurde Idee totgelacht und fünf Minuten später wurden schon die Bands aufgelistet die mit rein sollten, ja so läuft das eben bei uns. So ein Kartenspiel ist oldschool und soweit weg von digitalen Neuerungen, dass sofort klar war: die ist ein perfektes Gimmick für die Vinyl-Veröffentlichung und eine prima Ergänzung zum digitalen Spielspaß der CD.

Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, gibt es jetzt auch noch vier verschiedene Farbvariationen und ein Klappcover, in dessen Innenteil das Spiel kurz in Form eines Comic erklärt wird.

 

 

Im Oktober 2010 habt ihr eine kleine Tour, gemeinsam mit Stomper 98, Hard Times und Melanie and the Secret Army, gemacht. Wie verlief diese Tour und gibt es eine lustige oder spannende Geschichte dazu?

Volxsturm: Die Tour war sehr erfolgreich für alle Beteiligten. Es lief wirklich sehr gut und die Publikumsresonanz war überwältigend. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Es waren vier Orte an vier Abenden. Jeder Gig war anders und auf seine Weise sehr angenehm. Der erste Abend war in Magdeburg. Die Stimmung war zwar eher verhalten, aber es war ja auch mitten in der Woche und letzlich war der Laden dann doch gut gefüllt. Zweiter Abend war Weinheim. Kleiner Schuppen, der Laden brannte. Die Stimmung war großartig bei allen teilnehmenden Bands. Das Wasser tropfte von der Decke, jeder Einzelne, ob Publikum oder Band, war triefend nass. Dritter Abend Conne Island, Leipzig. Keine Worte. Der Laden war ausverkauft, alle Bands haben eine großartige Show abgeliefert. Der vierte Abend und somit die letzte Show fand in Düsseldorf / Kaktusfarm statt. Der Laden war brechend voll. Auch hier tropfte das Wasser wieder von der Decke, welches den Boden in eine Schlitterzone verwandelte, es war verdammt rutschig. Super Stimmung und ein großartiges Gefühl wenn das Publikum unsere Lieder mitgrölt.

Spitz, unser Volxsturm-Merchverkäufer wollte wieder ein kleines Tourresümee niederschreiben, was der Bomml vom Oi! The Print Zine mitbekam und so hat Spitz das für ihn in die Tasten gehauen. Wir haben das bisher noch nicht gelesen und werden das erst in der aktuellen Ausgaben des Oi! The print lesen können. Es ging also an unserer diktatorischen Zensur völlig vorbei und wir lassen uns da mal überraschen, ob Spitz nun verprügelt wird oder wir ihm ein Bier ausgeben... Haha. Also kauft euch die aktuelle Ausgabe Nr. 33. Es ist bestimmt spannend, wie ein halbwegs Aussenstehender das Ganze empfunden hat.

 

Bereits im August 2010 habt ihr das Video zum Song "Ich hab die Strasse gesehn" ins Internet gestellt. Wie und wo ist dieses durchaus professionelle Video entstanden?

Volxsturm: Im Laufe der Jahre wurde der Freundeskreis der Band immer größer. Symphatisanten und spätere Freunde boten immer wieder ihre Hilfe an oder alte Freunde meldeten sich mal wieder bei uns und unterstützten uns in unseren etwas, ja manchmal ausgearteten Projekten.

So kam es, dass sich die Gelegenheit bot, einmal in einer Blue- in diesem Falle war es doch eher eine Greenbox, ein Video in einer virtuellen Welt zu drehen. Das ging natürlich nicht reibungslos. Bevor es an die eigentliche Arbeit ging mussten erst einmal Sachen ausprobiert werden und so stellten wir uns gegenseitig unser schauspielerisches Können vor. Es wurde nicht vor wallenden Perücken haltgemacht, genauso wenig wie vor wahnsinns Kung Fu Sprüngen um irgendwelchen Eastern-Filmen nachzueifern (macht sich hervorragend vor einer Greenbox). Was wir festgestellt haben ist, dass wir durch die Bank weg alle hervorragende Stand-up Comedians geworden wären…

Als dann unsere Köpfe endlich frei waren, machten wir uns an die Arbeit. Der Produzent des Videos erwies sich als sehr professionell und glaubte fest an uns. Mit Zusprüchen und Mutmache zum Rumfaxen war er nicht sparsam. Das alles geschah in einem kleinen Produktionsstudio in einem Hinterhof in Berlin.

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Die bereits angesprochene Split-CD mit den Harrington Saints, auf dem der Song vertreten ist, ist im Dezember 2009 erschienen. Wie kam es dazu, kennt ihr euch bereits länger?

Volxsturm: Nein, wir haben uns erst persönlich auf dem Endless Summer Open Air 2010 kennengelernt. Wir kannten uns nur in musikalischer Hinsicht. Contra-Records wollte eine Split mit uns und einer amerikanischen Band machen und die Harrington Saints waren für uns bestens geeignet. Ist eine sehr gute Band. Tost hatte dann nur Kontakt mit ihnen übers Internet, um layouttechnische Dinge zu besprechen und das Ding mit Matzi Hellbound als Grafiker innerhalb einer Woche über die Bühne gebracht.

 

Am 05.03.2011 spielt ihr auf dem SUNNY BASTARD Labelfestival. Dort spielen nach jahrelanger Bandpause auch die Oi-Melz. Welches Verhältnis habt ihr zu den Jungs und wie denkt ihr über das plötzliche Comeback?

Volxsturm: Mit und zu den Oi-Melz haben wir kein Verhältnis, weil wir nie mit ihnen zusammen spielten, glaub ich. Aber es war eine sehr gute Band und ich hoffe, dass sie dort anknüpfen können, wo sie damals aufhörten. Ich höre ihre LP`s immer noch gerne und freue mich, dass sie wieder live spielen.

 

Ebenfalls seid ihr im April auf dem 'Revolution Fest 2011'. Dort werdet ihr mit den Hardcore-Größen Madball und H2O die Bühne teilen. Freut ihr euch auf den Event und wie ist es generell mit internationalen Acts zusammen zu spielen?

Volxsturm: Erstmal ist es grundsätzlich egal ob wir mit deutschsprachigen oder internationalen Bands spielen, meißt ist es ja eine Mischung aus beidem.
Bei internationalen Bands kommt hinzu, dass man dadurch oft Freunde trifft, die man sonst eher selten zu Gesicht bekommt. Bei den deutschen Bands ist es im Sommer ja eher wie so ein kleiner Wanderzirkus und jeder Abschied fällt leichter, wenn man weiss, dass man sich wenige Wochen später schon auf dem nächsten Festival wiedersieht.

Mit Madball und H2O die Bühne zu teilen ist für uns alle eine große Ehre, da sind wir uns in der Band einig. Was die Musik betrifft, ist es durchaus auch ein Wagnis, denn die beiden Musikstile so polarisierend zusammenzupacken, birgt durchaus auch Gefahren. Dessen sind wir uns bewusst und wir werden uns einfach verdammt gut vorbereiten und unser Bestes geben. Wir freuen uns alle tierisch drauf.

 

 

Was sind, neben der Albumveröffentlichung, eure Pläne für dieses Jahr?

Volxsturm: Wir werden eine Menge Konzerte spielen, auf vielen Festivals zu sehen sein und für Anfang Oktober planen wir eine Mini-Tour mit unseren Freunden von den Gumbles und On The Job. Das wird sicher nicht nur spaßig, sondern auch erfolgreich. Aktuelle Informationen findet ihr wie immer direkt auf unserer Homepage: www.volxsturm.de

 

Hier sind die vorläufig nächsten Konzerttermine von Volxsturm:

05.03.2011 Son of a Bastard Festival, Oberhausen

12.03.2011 Rock ´n` Rebel Festival, Gotha

30.04.2011 Revolution Fest II, Leisnig

22.07.2011 Back on the Streets Part VII, Loreley

30.07.2011 Force Attack, Klingendorf bei Rostock

13.08.2011 Endless Summer Festival, Torgau/Entenfang

 

Vielen Dank, die letzten Worte gehören euch!

Volxsturm: Danke für's Interview, geht auf Konzerte, trinkt Bier, hört Musik und kauft CD´s!

 

Interview von Florian Puschke im Februar 2011

 

Aktuelle Besetzung:

Boris - Bass

Hinkel - Gesang

Marcus - Gitarre

Robert - Gitarre

Tost - Schlagzeug

 


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