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| Cover |
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| Informationen |
| Gumbles |
| Germany |
| Generation 21 |
| CR088 |
| 12`LP black |
266 |
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| 12`LP blue |
200 |
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| 12`LP red |
100 |
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| 12`LP yellow |
100 |
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| 12´LP Total Edition |
666 |
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| 2012-02 |
| http://www.youtube.com/watch?v=0cZaTvvVB |
"Are you ready to Gumble?" - fragen die Gumbles kumpelhaft in die Runde hinein. Und damit hat man bereits einen ganz wichtigen Eckpfeiler dieser Platte benannt: Von Anfang bis Ende nehmen einen die Schweriner wie alte Freunde mit auf einen Herrentagsausflug. Und so ein Ausflug hat viel zu bieten: Da feiert man sich selbst ("Punkrockshow" & "Die Geilsten"), legt sich gerne mit allen anderen an ("Der perfekte Tag", "Scheiss auf Euch" & "Beat the Bastards") wird irgendwann etwas melancholisch ("Kinderaugen", "In all den Jahren"), schimpft natürlich auch mal auf die Frau ("Rosenkavalier") aber singt schlußendlich den Rest der Welt in Grund und Boden ("Generation 21" & "Hartz 4 Fighting Man"). Die Gumbles sind seit Jahren das ideale Bindeglied zwischen dem guten alten selbstironischen Party-Punkrock der Lokalmatadore und dem was man gemeinhin als "besseren deutschen Oi!" bezeichnet (vgl. Volxsturm, Broilers in ihrer "Verlierer sehen anders aus"-Phase oder auch Loikaemie zu "3" Zeiten). Musikalisch nochmals eine Steigerung zum Vorgänger "In altbewährter Manier", Gitarrist Harry wurden einige markerschütternde Gesangsparts zugestanden, dennoch zeigt Frontmann Matti klar wer Chef im Ring und auf der Bühne ist. Kurzum: Die neue Gumbles ist ein Knaller! Aus der Flut aktueller deutschsprachiger Veröffentlichungen ragt "Generation 21" heraus wie der Fernsehturm aus der Skyline von Berlin.
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| Reviews |
Zu erwachsen für ein Sample von den Simpsons? Macht nichts, nehmen wir halt den liebenswürdigen, mit einem leichten Sprachfehler ausgestatteten Piraten aus den Asterix & Obelix-Trickfilmen und seinen berühmtesten Ausruf: „Die Ga-, die Gaga, die Gaga – die GUMBELS!“ Und wo der Name draufsteht, sind meistens drei Sachen drin: Erstens Spaßgekloppe in bester Oi-Tradition (wie der Opener „Gumbles Punkrockshow“ mit oben erwähnter Einleitung), zweitens Selbstironie der direkten Sorte („Rosenkavalier“), und drittens ein fetter Brocken Gesellschaftskritik („Der Perfekte Tag“). Dazu kommen die bei den GUMBLES obligatorischen, englischsprachigen Tracks („Generation 21 (Nick Hobbs)“, „Beat The Bastards“) – wie von Matti im Interview erwähnt wird es im Alter immer schwerer, gewisse Verhaltensmuster abzulegen. Apropos Alter:
Witzigerweise ist genau die Tatsache, dass alle Mitglieder der GUMBLES auf die 40 zusteuern, die größte Stärke der Truppe. Denn einerseits sprüht „Generation 21“ vor Leidenschaft, andererseits schimmert in den „ernsteren“ Nummern eine Lebenserfahrung durch, die man eben nur ab einer gewissen Anzahl von Lenzen haben kann. Kombiniert mit den oben erwähnten drei Hauptelementen ergibt das die Quintessenz der Platte: Hier ist nicht in der musikalischen sondern in der thematischen Einbettung und Abwechslung Genialität zu sehen. Um es auf eine einfache Formel zu bringen: Oi-Punk mit Herz und Hirn. Und jetzt lehne ich mich noch mal ganz weit aus dem Fenster:
In dem Genre ein Anwärter auf die Platte des Jahres. Ja, jetzt schon
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